Niederlage gegen FA Göppingen 2
FA Göppingen 2-TSG Giengen 26:13 (12:7)
Eine deutliche Niederlage kassierten die Giengener Handballerinnen gegen die Bundesligareserve von Frisch-Auf Göppingen.
Die Gastgeberinnen legten mit 2:0 vor, aber Giengen schaffte durch zwei Rückraumtreffer von Katrin Renelt und Hanna Trittler den Ausgleich. Doch dann leistete sich Giengen eine Menge technischer Fehler, die die Frisch Auf-Frauen konsequent nutzten und sich bis zur 15. Minute eine 9:2-Führung erarbeiteten. Giengen fand zwar wieder ins Spiel zurück und konnte noch einmal bis zum 11:7 herankommen. Doch viele gute Chancen blieben ungenutzt und so musste die Mannschaft von Trainer Ulrich Eberhardt, der den beruflich verhinderten Thomas Schirm vertrat, mit einem Fünf-Tore-Rückstand in die zweite Hälfte gehen.
Zunächst sah es auch so aus, als ob die TSG das Blatt noch einmal wenden könnte. Hanna Trittler verwandelte einen Strafwurf zum 12:8. Doch es war einfach nicht der Tag der Giengenerinnen. Im Angriff agierte man viel zu harmlos . Und wenn man sich einmal durchgesetzt hatte, kam dann auch noch Pech dazu und man traf Pfosten oder Latte oder scheiterte an der gegnerischen Torfrau. Göppingen erzielte fünf Treffer in Folge und mit der 17:8-Führung war die Partie eigentlich schon in der 35. Minute entschieden. Giengen bemühte sich redlich, die Niederlage in Grenzen zu halten, aber nachdem sich nun auch noch Kristina Nüsseler am Ellenbogen verletzt hatte und Verena Oberling ebenfalls mit einer blutenden Oberlippe das Feld verlassen musste, war an ein echtes Aufbäumen nicht mehr zu denken.
Drei Minuten vor Schluss rückte dann jedoch das Handballspiel und das Ergebnis in den Hintergrund. Cindy Stahl blieb nach einem Foul am Kreis liegen und musste mit Verdacht auf eine schwere Rückenverletzung vom Rettungsdienst abtransportiert werden. Beide Mannschaften einigten sich nach diesem Vorfall darauf, die restliche Zeit ablaufen zu lassen und nicht mehr weiterzuspielen.
Der Verdacht einer schweren Verletzung bestätigte sich glücklicherweise nicht, Cindy Stahl konnte das Krankenhaus schon am gleichen Abend wieder verlassen.



Januar 25th, 2010 at 14:28
Das schreibt der Gegner:
F2: FAG – TSG Giengen/Brenz 26:13
Göppingerinnen schaffen den Absprung vom letzten Tabellenplatz
Dieses Spiel begann wie auch schon die letzten Beiden – hart umkämpft und ausgeglichen. Die grün-weiße Abwehr stand von Anfang an geschlossen und leichtfüßig. Die Gegnerinnen rannten sich immer wieder fest und fand doch mal ein Ball den Weg zum Tor wurde er von Torhüterin Doris Gröschel gekonnt pariert. Jedoch schaffte man es zu Beginn nicht, die Konzentration auf den Angriff zu übertragen und ließ sich so einige Torchancen entgehen. Nach und nach wussten die FA-Frauen dann aber mehr aus den Spielsituationen zu machen und erspielten sich, vor allem durch gut umgesetzte Konter von Bundesligaspielerin Josipa Bundovic und Francisca Döttling, bis zur Hälfte der ersten Halbzeit eine 9:2 Führung. Auch die zurückgekehrte Michaela Heldele überzeugte. Doch dann brach Göppingen ein, über 7 Minuten schafften sie es nicht, den Ball im gegnerischen Tor zu positionieren. Wenigstens funktionierte in diesen Minuten die Abwehr noch wie gehabt und bis Christine Gehrer die lange Durststrecke endlich beendete, trafen die Giengenerinnen auch nur drei mal. Bis zur Halbzeitpause spielte man einen souveränen 5-Tore-Vorsprung herunter.
Der zweiten Hälfte drückten die FA-Frauen deutlich ihren Stempel auf. Zwar erzielten die Gegnerinnen das erste Tor, jedoch geschah danach von Seiten der Schwarz-Weißen nicht mehr viel. Die Göppingerinnen fanden immer wieder die Lücken in der gegnerische Abwehr und schafften es nun auch besser, den Ball zu versenken. Beim 26:12 in der 58. Minute war das Spiel schon längst zugunsten der Heimmannschaft entschieden, als die Giengener Spielerin Cindy Stahl unglücklich stürzte und sich schwer am Rücken verletzte. Nachdem diese eine halbe Stunde später von den Sanitätern abtransportiert wurde,einigten sich beide Mannschaften darauf, die verbleibenden 2 Minuten noch locker herunter zu spielen. Die Giengenerin Anita Somogyi versenkte zwar noch den gegebenen 7-Meter, danach passten sich die Spielerinnen aber nur noch gegenseitig den Ball zu und warteten auf den Schlusspfiff.
Am Ende stand ein verdientes 26:13 der Göppingerinnen, die über die gesamte Spielzeit einfach die konstantere und vor allem aggressivere Mannschafstleistung ablieferten.
Wir wünschen der verletzten Cindy Stahl eine gute Genesung .
Es spielten: Doris Gröschel, Kim Wist (Tor); Sarah de Boer (4/1); Jasmin Landsgesell; Dagmar Siegert (2); Maria Gonzalez; Ursula Riegel (1); Christine Gehrer (3/2); Madeleine Barth; Nadine Epple; Francisca Döttling (6); Esra Yazici;J osipa Bundovic (5); Michaela Heldele (5/1)
Januar 25th, 2010 at 15:04
Den Bericht und die guten Wünsche für Cindy finde ich klasse!